Die zwei Lesben, die in der Wohnung unter meiner wohnen, ziehen jetzt anscheinend aus. Zumindest werden Möbel und Kisten in einen Möbelwagen vor dem Haus getragen.

Ich habe nichts gegen Lesben. Ganz im Gegenteil, von mir aus dürften alle anderen Frauen lesbisch sein - solange sie mich in Ruhe lassen. Das würde die Konkurrenz erheblich dezimieren.

Ganz anders sieht es mit schwulen Männern aus. Normalerweise verschwendet die Natur ja nichts, aber die Existenz homosexueller Männer belegt, dass selbst die Natur manchmal äußert ineffizient ist. Und ich mag keine Ineffizienz.
Selbst Schwule, die nicht meinem Beuteschema entsprechen, binden dennoch wieder andere Männer, die meiner Zielgruppe vielleicht schon näher kommen (und so iterativ weiter).
Mit anderen Worten verringern Schwule das Angebot und erhöhen die Nachfrage, und das kann mich nicht gleichgültig lassen.

Mit den wenigen Schwulen, mit denen ich jemals zu tun hatte, kam ich auch gar nicht richtig klar.
Wie Frauen ticken, weiß ich, weil ich selbst eine Frau bin. In Männer kann ich mich meistens auch gut hineindenken, nur bei Homosexuellen versagt mein Verständnis.
Naja, dass sie Männer mögen, verstehe ich schon. Wenn die Natur aus mir einen Mann gemacht hätte, wäre ich mit Sicherheit auch schwul geworden.