Vor einigen Wochen hatte ich den Kontakt mit Elmar wiederaufgenommen.
Gestern war er jetzt wieder in der Stadt und wir gingen zusammen essen.
Leider konnten wir das Treffen dann nicht so vertiefen, wie ich mir das gewünscht hätte.

Vielen erfolgreichen Frauen wird ja gerne unterstellt, dass sie eigentlich lieber Männer wären. Was mich betrifft, sind mir solche Unterstellungen zumindest nicht bekannt.
Ich bin gerne eine Frau - das lässt sich in diesem Blog wohl auch immer wieder zwischen den Zeilen herauslesen.
Den Vorteilen, die es bisweilen haben mag, ein Mann zu sein, stehen auch viele Vorteile gegenüber, die man als Frau genießen kann.
Es gibt nur eine einzige Sache, um die ich Männer wirklich beneide.
Männern ist dieses Thema meiner Erfahrung nach grundsätzlich unangenehm (manche halten es gar für einen Mythos). Was nicht bedeutet, dass es Frauen angenehmer wäre. Wir Frauen sind nur von Jugend an gezwungen, uns allmonatlich damit auseinander zu setzen.
Keine Angst, ich gehe hier nicht ins Detail über Monatshygiene und Dichtigkeitsprobleme, Menstruationskrämpfe bis hin zum Erbrechen, Hormonschwankungen, PMS und dergleichen. Kein Mann wird das jemals nachvollziehen können. IMHO blendet das männliche Gehirn solche Gedanken einfach aus.
Ich kann gar nicht mehr zählen (vor allem, weil ich dafür nie einen Counter initialisiert habe), wie oft ich dadurch schon daran gehindert wurde, das zu machen, was ich will.
Schon während meiner Schulzeit machten wir Ausflüge grundsätzlich zu Zeiten, in denen ich nicht voll einsatzfähig war. In mehreren Urlauben war ich eingeschränkt. Etliche Male musste ich darauf verzichten, Schwimmen zu gehen. Und wie oft mir netter Sex deswegen schon entgangen ist, mag ich mir gar nicht ausrechnen (naja, meine Libido befindet sich dann eh in einem Minimum).
Aber verklage ich deswegen die Natur?
Wie haben das die Steinzeitfrauen gehandhabt? Sie müssen doch wilde Tiere in Mengen angezogen haben.
Mir reicht es ja schon, wenn ich im Sommer dann verstärktes Ziel von Stechmücken bin.
Das einzig Positive, das ich dem abgewinnen kann, ist die Gewissheit "hurra, nicht schwanger!" (aber das wusste ich in diesem Fall schon vorher).